qek abcampen 2009
Mitte September war es wieder soweit. Qek Abcampen fand statt und da wir schon das Ancampen 19Wochen zuvor mitmachten, wollten wir auch diesmal wieder dabei sein. Diesmal konnte sich Oli das Ganze auch mal anschauen, war ja im Mai noch nicht so ganz möglich…
Die Hinfahrt war ja schon eine kleine Weltreise. Da wurde die Umleitung nochmal umgeleitet und kaum war man wieder auf der Straße, die das Navi ansagte, kam die nächste Umleitung. Stressig.
Doch irgendwann standen wir am Eingang zum Campingplatz Auensee in Leipzig.
Oli wurde bei der Gelegenheit munter und machte uns lautstark darauf aufmerksam. Okay, während Mad für unseren Platz löhnte, zeigte ich Oli mal, dass ich ihn erhört habe und dann fuhren wir die Littles suchen. Little hielt nämlich einen Platz für uns frei - sie waren nämlich schon einen Tag früher angereist.
Das Vorzelt ließen wir mal schön verpackt im Qekinneren. Die Littles haben ja schließlich Ihres aufgebaut, das reicht ja erstmal. Oli war ziemlich gut gelaunt und spielte ein bisschen im Wohnwagen, während ich alles ausräumte und die Schlafplatzordnung festlegte (die sich dann wieder änderte …). Dann ging es zur Bahnfahrt um den Auensee. Bei der Gelegenheit schlief Oli im Tuch. Aber es gab doch tatsächlich einen Volldeppen, der PFIFF bei der Abfahrt vom Zwischenhalt. Wenn ich den erwische…
Okay, Oli also wieder munter, aber noch gut gelaunt. Zumindest solange man ihn trug. Das er immer schwerer wird, interessierte ihn herzlich wenig. Auf dem Platz beschloss ich dann mal mit Oli ein bisschen durch die Gegend zu laufen, vielleicht schläft er ja nochmal ein. 20min zähl ich nicht ganz zum erholsamen Schlaf.
Da traf ich Mad mit Lilli auf dem Spielplatz und so schaukelten Mad und Oli ein wenig, was Oli wirklich klasse fand und jauchzte. Bei mir jauchzte er auch nochmal, doch dann plötzlich war keine Regung mehr zu vernehmen, nach einem kurzen Kontrollguck stellte ich fest, dass er schlief. Klappt doch immer wieder J
Leider klappte das am Abend nicht. Es wurde gebrüllt, gezappelt, geschrien, doch nicht geschlafen. Erst nachdem der ganze Platz zusammengebrüllt war, war Oli so erschöpft, dass er einschlief. Allerdings merkte ich schon, dass es langsam immer kühler im Wohnwagen wurde. Na das konnte ja interessant werden in der Nacht. Zum Glück stellte uns Little seinen Heizstrahler in den Qek, dadurch konnten sich keine Eiszapfen an der Decke bilden.
Wir zogen von der Grillmeile ins Little’sche Vorzelt, da war es wesentlich wärmer. Irgendwann wagte man es doch tatsächlich und schoss ein Feuerwerk ab. Verflucht soll er sein! Glücklicherweise wachte Oli nicht auf. Nachdem alles leergetrunken war und wir die Augen kaum noch aufhalten konnten, gingen wir alle ins Bett. Wir sind ja schließlich nicht mehr die Jüngsten…
Es wehte uns die ganze Nacht Saharawind um die Ohren. Ich fand das recht angenehm, Mad bekam ziemliche Atembeschwerden, da sein Hals austrocknete und die Nase zutrocknete. Aber ich lebe nach der Devise ,lieber ersticken als erfrieren’.
Die Nacht war wie immer 5Uhr zu Ende, doch wir haben wieder vorgesorgt und sein Spielding mitgehabt. Also konnte er spielen, während wir weiterdösten. Nach einer Stunde spielen, war nochmal eine Stunde schlafen angesagt. Doch so hell war es 7Uhr auch nicht. Und kalt war es…uff.
Aber schon eine halbe Stunde später schien die Sonne und langsam herrschte wieder Leben auf dem Platz. Nach dem Frühstück wollte ich Oli nochmal einschlafschaukeln, doch er dachte nicht mal dran die Augen zu schließen oder auch nur annähernd irgendeine Form von Freude zu empfinden.
Am Ende schlief er aber doch!
Und schon war Abreise. Ich hab Inspirationen eingeholt für eine Qekrenovierung, ich weiß dass es im Herbst sehr kalt draußen werden kann und man ohne Heizstrahler lieber nicht qeken sollte, oder zumindest nicht mit weniger als 10Decken. Ebenso haben wir erfahren, dass ausklappbare Fenster ziemlich teuer sind und dass ein kleiner Kastanienbaum unglaublich viele Kastanien haben kann.
Die Rückfahrt gestalteten wir diesmal ein wenig anders. Über die Autobahn. Doch auch das verlief anders als geplant und endete wieder mit Umleitungen.
Am Ende verstauten wir den Qek im Rekordtempo in der Garage! Übung macht den Meister. Dann war das Abcampen auch schon wieder vorbei…