Oktober
SEPTEMBER
Es ging ganz laut los.
Am ersten September Wochenende waren wir in Kauern bei den Schalmeien. Es gab Mutzbraten! Dass kann man sich ja nicht entgehen lassen. Und ich gestehe: ich oute mich als Schalmeienfan. Oli war auch begeistert. Weniger von der Musik - was ich noch ändern muss, in 9Jahren soll er doch auf der Bühne stehen und mitspielen - mehr von den vielen Leuten (das Zelt war voll) und der Freiheiiiit. Und vom Essen natürlich.
Ne ganze Roster mit Brötchen passte in das Kind rein. In mich auch
Dann gabs noch Quarkbällchen, da verdrückte er auch einen - ich mehr…
Am Sonntag holten wir uns dann den Schalmeienkoller. Zwei Stunden sind ja okay, zwei Tage sind doch recht hart und irgendwann hört man die tolle Musik nicht mehr, nur noch tröttröt und bummbumm. Scheinbar schaffte das sogar Oli, der war dann nämlich fertisch.
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Dann nutzten wir unseren Hochzeitstag um nach Leipzin in den Zoo zu fahren. Das Wetter war schön, nicht zu heiß, nicht zu kalt und sonnig. Es war nicht soviel los an Besuchern, leider schienen die Tiere auch nicht so ambitioniert uns zu unterhalten und lümmelten sich immer in entlegenen Winkeln rum.
Die Pinguine waren aber so nett und turnten rum. Irgendwann knurrte der Magen so laut, dass wir bei den Giraffen, die übrigens drinnen waren, aßen. Also in der Gaststätte neben deren Gehege.
Die Erdmännchen waren knuffig, die Minieisenbahn cool und die Nasenbärinnen haarlos, was sie etwas entstellte.
Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch Mr.Moto. Sushi. Jammjamm.
Ruhige Atmosphäre. Nettes Ambiente. Tolles Essen, hier geht man hin, wenn man sich entspannen will. Den Tag ruhig ausklingen lassen will und dann kommen wir! Bzw Oli. Der hält nix von Sushi. Banause! Von Ruhe hält er auch nichts und die niedrigen Tische kann er so schön abräumen. Da kommt man als Mutter nicht zum essen! Mensch! Irgendwann als wir schon fast mit Lokalverweis rechnen mussten, gingen wir.
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Das Kind scheint bei uns auch hungern zu müssen. Oder er bildet sich das ein, wie folgende Bilder eindeutig beweisen:
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Seit 10.9. ist es traurige gewissheit. Ich bin Strohwitwe!
Und Oli Strohwaise. Während der Göttergatte mal schön Urlaub macht, tanzen die Mäuse zu hause auf dem Tisch. Zumindest die jüngste Maus, tanzt der Mutter auf dem Kopf und frisst der Nerv und Haar. Aber es gibt ein Mittel dagegen und das heißt raus gehen. Boah, was ich in den letzten drei tagen an der frischen Luft war kann nur schrecklich gesund sein. Zum Glück spielte das Wetter mit. Wir grasen in Gera alle möglichen Spielplätze ab.
Am Donnerstag besuchte uns dann Johannes und Janine. Nach dem Mittag verfrachteten wir die Kinder in die Buggys und fuhren Richtung Buga Spielplatz. Johannes schlief nach einer Weile, Oli dachte nicht dran. Wir suchten dann erstmal Kastanien, die Oli alle erstmal in den Mund steckte oder annagte. Mit Keksen konnte ich ihn dann ablenken, doch schlafen tat er dadurch auch nicht. Und als wir dann schon auf dem Spielplatz waren, führte natürlich kein Weg zum Schlafen. Erst 15Uhr machte er Mittagsschlaf. Bekam den Regen gar nicht mit, der uns gemeingefährlich überraschte und wachte erst in den Arcaden wieder auf, wo es dann gleich mal Eis gab.
Am 18. erschlug mich fast die Zucchini im Garten. 75cm lang, 3,7kg schwer und sooo groß:
Hallo, hallo, es ist ja immer wieder ein lustiges Erlebnis auf eure Seite zu schauen, aber… gibt es den kleinen Kerl noch… oder schlimmer… stellt er vielleicht gar nichts mehr an????